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Jugendschutz in Österreich - jüngste Entwicklungen


Wirtschafts- und Jugendminister Reinhold Mitterlehner
lud am 3.3.2010 zur Enquete "Einheitlicher Jugendschutz in Österreich" ins Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ), wo er mit VertreterInnen der Bundesländer, der Bundesjugendvertretung und weiterer ExpertInnen das Thema diskutierte.

Die Bundesjugendvertretung (Mitglied des Netzwerks Kinderrechte) hatte schon im Vorfeld ihre Forderungen zur Vereinheitlichung präsentiert (siehe Pressegespräch am 23.2.2010 unten): www.vereinheitlichen.at

Reaktionen von politischer Seite und von Netzwerk Kinderrechte-Organisationen:

- "Vereinheitlichung jetzt! - Katholische Jungschar fordert die bundesweite Vereinheitlichung der Jugendgesetzgebung" (OTS-Aussendung am 2.3.2010)

- "BZÖ-Markowitz: Jugendschutzminister kläglich gescheitert" (OTS-Aussendung am 3.3.2010)

- "Mitterlehner: "Einheitliche Richtwerte verbessern Jugendschutz" - Wirtschafts- und Jugendminister bei Enquete "Einheitlicher Jugendschutz in Österreich": Jugendschutz-Bestimmungen vereinheitlichen, um Akzeptanz und Lebbarkeit zu verbessern" (OTS-Aussendung am 3.3.2010)

- "JUGENDVERTRETUNG: Jugendschutz - Die Zeit ist reif! - Nach der Jugendschutz-Enquete fordert die BJV konkrete Schritte für ein einheitliches Gesetz! Jugendliche zeigten in einer Medienaktion Unverständnis über aktuelle Situation." (OTS-Aussendung am 3.3.2010)

- "Windbüchler-Souschill: Beim Jugendschutz bleiben viele Fragen offen - Grüne fordern ein modernes und einheitliches Bundesgesetz" (OTS-Aussendung am 3.3.2010)

- "LR Schmid: Vorarlberger Jugendschutzbestimmungen vorbildlich - Kein neues Bundesgesetz sondern Harmonisierungsprozess mit den Ländern notwendig" (OTS-Aussendung am 3.3.2010)

- "Österreichische Kinder- und Jugendanwälte: Harmonisierung des Jugendschutzes verwirklichen! - BM Mitterlehners Weg der Vereinheitlichung muss weiter gehen" (OTS-Aussendung am 4.3.2010)

- "JUGENDVERTRETUNG: Scheitert Jugendschutzgesetz? - Rückzieher von Staatssekretärin Marek im heutigen Bundesrat." (OTS-Aussendung am 11.3.2010)


Pressegespräch der Bundesjugendvertretung am 23.2.2010

Die Bundesjugendvertretung analysiert die aktuelle Lage und präsentiert ihre Forderungen für ein einheitliches Jugendschutzgesetz.

Nach wie vor gibt es in allen Bundesländern eigene Jugendschutzgesetze, die regeln wie lange junge Menschen ausgehen, ab wann sie welchen Alkohol trinken, rauchen, alleine auf Urlaub fahren dürfen etc. - ein unverständliches und unübersichtliches Konvolut an Regelungen, das nicht nur für Jugendliche schwer nachvollziehbar ist.

Die Bundesjugendvertretung (BJV) als gesetzliche Interessenvertretung der jungen Menschen in Österreich fordert eine Abschaffung dieses Gesetzes-Wirrwarrs und ein einheitliches und transparentes Jugendschutzgesetz für ganz Österreich.

In einem Pressegespräch präsentiert die BJV ihr Modell für ein Bundesjugendschutzgesetz und stellt einen Videospot zum Thema vor, der die aktuelle Situation veranschaulicht und im Web verbreitet werden soll. Außerdem beurteilt Jugendschutz-Experte Dr. Anton Schmid die aktuelle Jugendschutz-Situation und deren Auswirkungen.

Wir laden die VertreterInnen der Medien sehr herzlich zu diesem Termin ein!

Ihre Gesprächspartner:
Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Bundesjugendvertretung
Dr. Anton Schmid, Jugendanwalt

Termin:
Datum: Di., 23.02.2010, Beginn: 10 Uhr
Ort: Bundesjugendvertretung, Praterstraße 70/13, 1020 Wien

Aus organisatorischen Gründen ersuchen wir um Anmeldung unter nicole.pesendorfer@jugendvertretung.at

Hier die Einladung zum Download.
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